Ilmenau

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Medienstudiengänge

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Medienstudiengänge

Der Kongress wird organisiert von Studierenden der Angewandten Medienwissenschaft. Der Studiengang nimmt beim jüngsten CHE-Hochschulranking einen der wenigen Spitzenplätze im Bereich der Medienausbildung in Deutschland ein. Angewandte Medienwissenschaft bietet ein sozialwissenschaftlich orientiertes Studium nach dem so genannten Ilmenauer Modell. Er verknüpft kommunikationswissenschaftliche mit technikwissenschaftlichen bzw. wirtschafts- und rechtswissenschaftlichen Studieninhalten. Dabei wird theoretische Fundierung mit praktischer Anwendung verbunden. Gleichzeitig ist dieser Studiengang eng verzahnt mit den Studiengängen "Medientechnologie" und "Medienwirtschaft", den beiden anderen Medienstudiengängen an der TU Ilmenau.

Angewandte Medienwissenschaft
Zentraler Gegenstand der Forschung und Lehre am Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft ist die medienvermittelte Kommunikation. Die sieben Fachgebiete des Instituts (Kommunikationswissenschaft, Medienwissenschaft, Medienkonzeption/Medienpsychologie, Technik- und Wirtschaftsgeschichte, Medienmanagement, Multimediale Anwendungen und Empirische Medienforschung/Politische Kommunikation) beschäftigen sich mit Kommunikation entsprechend aus den unterschiedlichsten Perspektiven. Aus der Verknüpfung der Fachgebiete ergeben sich fachgebietsübergreifende hervorragende Lehr- und Forschungskooperationen.

In dem sozialwissenschaftlich orientierten Studiengang werden kommunikationswissenschaftliche, ingenieurwissenschaftliche und wirtschaftswissenschaftliche Studieninhalte miteinander verknüpft. Die medientechnische Ausbildung wird in enger Kooperation mit Medienproduzenten der Region durchgeführt.

Ziel des Ilmenauer Studiengangs ist es, den Studierenden ein fundiertes theoretisches und praxisorientiertes Wissen zu vermitteln. Neben wissenschaftlichen Qualifikationen erlernen die Studierenden auch instrumentelle Fertigkeiten u.a. im Umgang mit modernen Medientechnologien. Auf diese Weise werden die Studierenden auf die Ausübung von Tätigkeiten in unterschiedlichen Medienbereichen umfassend vorbereitet.

Hauptarbeitsbereiche der Absolventinnen und Absolventen sind je nach Schwerpunktsetzung im Hauptstudium Medienproduktionsfirmen, Public-Relation-Agenturen, Abteilungen der Unternehmenskommunikation, Netz- und Programmanbieter, Medienanstalten und Rundfunkunternehmen, die öffentliche Verwaltung, Produktionsstudios in der Industrie, Managementagenturen, Meinungs- und Marktforschungsinstitute, Unternehmen des Technologiemarketings sowie Geräte- und Softwareproduzenten.

Bachelor und Masterstudiengänge
Das forschungsorientierte Master-Studium „Kommunikations- und Medienwissenschaft“ führt das Bachelor-Studium „Angewandte Medienwissenschaft“ mit seiner Gemeinsamkeit von Sozialwissenschaft, Wirtschaft und Technik weiter. Das drei Semester umfassende Studium sieht neben der Festigung und Erweiterung forschungsmethodischer Kompetenzen eine Reihe von Spezialisierungenvor, die eine jeweils wissenschaftlich begründete spezifische Sicht- und Herangehensweise auf den zentralen Begriff der Kommunikation vertiefen.

So zielt die Spezialisierung im Bereich „Netzökonomie und digitale Kommunikation“ auf die Befähigung der Studierenden, Probleme der „e-merging media“ eigenverantwortlich und kritisch aufder Basis wissenschaftlicher Methoden zu lösen. Die Studierenden sollen die Potentiale und Einsatzfelder digitaler Medieninnovationen erkennen, die Funktionsweise von Medienmärkten und Medienorganisationen unter den Bedingungen der Netzökonomie verstehen und Medienprodukte marktgerecht gestalten können.

Die interdisziplinäre Spezialisierung im Bereich „Organisations- und Technikkommunikation“ zielt auf die Befähigung zur Analyse und Gestaltung technikgestützter Kommunikationsprozesse und zur Erstellung adäquater Medienprodukte. Dazu gehören u.a. die effektive Durchführung von Informationsprozessen in Organisationen und Unternehmen mit Hilfe spezifischer Medienprodukte, eine an die breite Öffentlichkeit gerichtete technikbezogene Kommunikation, die mediengestützteVermittlung technischen Wissens an Laien und das breite Feld der technikbasierten Kommunikation.

Die europaweit einzigartige Spezialisierung im Bereich „Risiko-, Krisen- und Sicherheitskommunikation“ vermittelt Kenntnisse zur Konzeption und Durchführung kommunikativer Maßnahmen zum Umgang mit Risiken und Krisen in unterschiedlichen Bereichen (z.B. Technik- und Gesundheitsrisiken, Unternehmenskrisen, Sicherheitspolitik, Netz- und IT-Sicherheit). Die Absolventen sind in der Lage,öffentliche und organisationsinterne Kommunikationsprozesse zur Bewältigung komplexer Krisen in Unternehmen und anderen Organisationen erfolgreich zugestalten.

Medienwirtschaft
Der Wandel von einer Industriegesellschaft in eine Informations- und Dienstleistungsgesellschaft bedingt ein adäquates Ausbildungsprofil in den ingenieur- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen.

Mit dem Studiengang Medienwirtschaft kommt die TU Ilmenau dem hohen Bedarf der Medienbranchen nach Kaufleuten mit hoher Medienkompetenz und der steigenden Nachfrage bei Studierwilligen nach einer universalen Medienausbildung gleichermaßen entgegen.

Die Ausbildung im Studiengang Medienwirtschaft vermittelt technisches, ökonomisches und juristisches Fachwissen sowie die wissenschaftlichen Grundlagen und Methoden der berufsorientierten Praxis der Absolventen im Bereich "Medienwirtschaft".

Ziel der Ausbildung sind AbsolventInnen, die wirtschaftliches und juristisches Wissen mit hohem Technikverständnis und medienkultureller Kreativität vereinen. Dieses Studienziel wird im Studiengang Medienwirtschaft durch allseitige und gründliche Aneignung von Kenntnissen, Fähigkeiten und praktischen Fertigkeiten auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Rechtswissenschaften sowie ausgewählter medientechnischer und medienwissenschaftlicher Fächer erreicht.

Medientechnologie
Der ingenieurwissenschaftliche Studiengang "Medientechnologie" wird getragen von der Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik (EI).

Ziel des Studiums ist es, den Studierenden auf der Grundlage technischen Wissens eine Medienkompetenz zu vermitteln, die zunehmend notwendig ist, um die globalisierenden und integrierenden Entwicklungen der Informationsgesellschaft mitgestalten zu können. Hierfür sind sowohl Grundkenntnisse der Informationstechnik und der neuen elektronischen Medien als auch die Verbindung dieses Wissens mit soziokulturellen und wirtschaftlichen Kenntnissen und einer umfangreichen medienpraktischen Ausbildung unabdingbar.

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