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Arena 02

Was tun, wenn's brennt? -
Krisenkommunikation im Ernstfall.

Eindrücke aus der Arena
Fotogalerie der Arena
Überarbeitetes Poster der Arena (35 KB)
Originalposter der Arena (952 KB)


Es diskutierten
Anfried Baier-Fuchs
(Freie Kommunikationsberaterin)

Justus Demmer
(Deutsche Presseagentur)

Alexander Güttler
(komm.passion)

Birte Kattelmann
(BASF Aktiengesellschaft)


Moderatorin
Bettina van Suntum
(Mitteldeutscher Rundfunk)


Poster
Jens Köster
(Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft)


Thema der Arena
Immer wieder hört man, ein Unternehmen sei in einer Krise geraten, da habe jemand gute Krisenkommunikation gemacht - oder schlechte. Aber wann wird aus einem Problem, einer Herausforderung überhaupt eine Krise? Und wie merkt man, dass man sich in einer solchen befindet? Die Merkmale einer Krise zu kennen, ist eine unabdingbare Voraussetzung für erfolgreiche Krisenkommunikation. Ist die Krisensituation erst einmal erkannt, können sich die konkreten Schritte je nach Art der Krise stark unterscheiden - ein Chemieunfall erfordert andere Maßnahmen als eine gescheiterte Fusion. Nicht zu unterschätzen ist bei allen Arten von Krisen die Rolle der Kommunikation, die sowohl die Krisenbewältigung als auch die Krisennachbereitung flankieren sollte. Denn nur selten läuft die Bewältigung einer Krise allein auf der rationalen Ebenen ab, gerade in Krisenzeiten kochen die Emotionen hoch. Und nur die Informationen, die an die Öffentlichkeit gelangen, können zum Bild beitragen, das sich dort bildet. Ob man als Unternehmen oder Regierung offen, ehrlich und glaubwürdig wahrgenommen wird, hängt maßgeblich von der Kommunikation ab. Auch dem Timing kommt im Krisenfall eine hohe Bedeutung zu - nichts ist schlimmer, als wenn die Mitarbeiter aus den Medien von geplanten Entlassungen erfahren, weil die Betriebsversammlung erst am nächsten Tag stattfindet. Hier zahlt sich aus, wenn man eine gute Krisenprävention betrieben hat, indem man auf Strukturen, Pläne und Abläufe zurückgreifen kann, die für den Krisenfall erarbeitet wurden.

Trotzdem ist jede Krise anders, unterscheiden sich die auftretenden Konflikte von den vorangegangenen Herausforderungen. Daher kann es keine Standard-"Toolbox" geben, die für jede Krisensituation eine maßgeschneiderte Lösung bereit hält. Die angemessene kommunikative Begleitung einer Krise stellt jedes Mal wieder eine Herausforderung dar. Im Hinblick auf Glaubwürdigkeit und Vertrauensbildung kann der souveräne Umgang mit einer Krise in machen Fällen sogar eine Chance darstellen.

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