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Podiumsdiskussion

Rahmenprogramm

Arena 01

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt? -
Leistungen und Grenzen der Krisenprävention.

Eindrücke aus der Arena
Fotogalerie der Arena
Überarbeitetes Poster der Arena (35 KB)
Originalposter der Arena (1.152 KB)


Es diskutierten
Hans-Victor Hoffmann
(Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation)

Jens Krämer
(PLEON)

Thomas Mickeleit
(Volkswagen AG)

Roland Schatz
(Media Tenor)


Moderatorin
Claudia Koch
(hsf Studentenradio)


Poster
Anke Janetzki
(Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft)


Thema der Arena
Manche Krisen, dazu zählen meist auch kommunikative Krisen, kündigen sich schon vor ihrem Ausbruch durch mehr oder weniger schwache Signale an. Das können zum Beispiel Medienberichte, zunehmende kritische Verbrauchernachfragen, kursierende Gerüchte oder auch interne Unstimmigkeiten sein. Vielen Betroffenen fehlt es an geeigneten Instrumenten, um selbst offenkundige Signale wahrzunehmen und so frühzeitig die Gelegenheit zu haben, der Krise entgegenzutreten. Insbesondere Fehltritte in der internen und externen Unternehmenskommunikation können hier aus einer beginnenden Gefahr eine akute Krise machen. Andere Krisen entstehen aufgrund von Ereignissen, die plötzlich und unangekündigt eintreten, wie zum Beispiel einem terroristischen Anschlag, einem entgleisenden Zug oder einem Chemieunfall. In diesem Fall kann das beste Frühwarnsystem nicht helfen, der Krise rechtzeitig zu begegnen - ist die Krise erst einmal da, kann man mit ihr nur noch umgehen. Doch auch hier spielt die Prävention eine gewichtige Rolle: Hat man kontinuierlich das Vertrauen in die eigene Institution gestärkt, indem man offene und transparente Umfeldkommunikation betrieben hat, wirkt auch das Krisenmanagement glaubwürdiger. Auch das Besetzen relevanter Themen durch sog. "Issues Management" im Vorfeld einer Krise kann dazu beitragen, in der Krise als glaubwürdiger Experte zu wirken. Und auch die Festlegung von Zuständigkeiten, Ablaufwegen, die Erstellung eines Krisenhandbuchs sowie die Einrichtung eines Krisenstabs darf als Präventionsinstrument nicht unterschätzt werden.

Doch welche kommunikativen Instrumente sollten zur Früherkennung von Krisen und Konflikten eingesetzt werden? Ist die frühzeitige Erkennung einer drohenden Krise durch "schwache Signale" in jedem Fall möglich? Welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen der Krisenprävention in Unternehmen und der Prävention von (sicherheits-)politischen Krisen? Diese und weitere Fragen sollen in der Arena diskutiert werden.

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