Grußwort

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Organisatoren

Grußwort von Hans-Olaf Henkel

Liebe Studierende,
sehr geehrte Referenten, Partner und Förderer des Krisenkommunikationskongresses Ilmenau,

mit dem ersten studentischen Kongress zum Thema Krisenkommunikation in Deutschland greifen die Organisatoren ein eminent wichtiges und zugleich brandaktuelles Themengebiet auf. In einer rein studentischen Projektgruppe ist es Ihnen gelungen, ein hochkarätiges und wie ich finde sehr interessantes Programm zu erarbeiten. Gerne habe ich die Schirmherrschaft für den Kongress übernommen und freue mich, Sie im Namen der Veranstalter für den April 2006 nach Ilmenau einladen zu dürfen.

Während der Vorträge und Diskussionen wird das Thema Krisenkommunikation aus zwei unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden: politische Krisen einerseits, Krisen in Unternehmen und Organisationen andererseits. Ein Blick in die täglichen Nachrichtensendungen genügt, um zu erkennen, welch fatale Folgen politische und unternehmerische Krisen haben können. Politische Konflikte und terroristische Gefahren bedrohen zunehmend auch Europa und sind nur schwer unter Kontrolle zu bringen. In Zuge dessen stehen sicherheitspolitische Fragestellungen insbesondere auch in Deutschland verstärkt auf der gesellschaftlichen Agenda. Darüber hinaus beherbergt die Bundesrepublik als Hochtechnologie-Standort zahlreiche Unternehmen, die tagtäglich mit dem Schlimmsten rechnen müssen: Pharmaunternehmen, Energieversorger oder Transportunternehmen sind nur einige Beispiele, die eine enorme Verantwortung gegenüber der Bevölkerung tragen und vor dem Hintergrund eines stetigen Gefahrenpotenzials agieren müssen. Zu nennen sind aber auch die zahlreichen Entlassungen in der Industrie, Schmiergeldzahlungen, Steuerhinterziehungen und weitere Affären, die sich in der jüngeren Vergangenheit in Politik und Wirtschaft zugetragen haben. Allesamt Ereignisse, die nicht selten medial ausgeschlachtet worden sind.

Fachleute aus Wirtschaft, Politik, Medien, Agenturen und Wissenschaft werden an zwei Tagen in Ilmenau zusammen kommen um genau diese Themen in einem intensiven Diskurs mit den Studenten zu erörtern: welche Strategien sind in Krisen- oder Konfliktsituationen Erfolg versprechend? Gibt es überhaupt Patentrezepte, um Gefahren vorzubeugen oder eine Krise zu bewältigen? Welche Herausforderungen stehen uns beim Thema Online-Kommunikation bevor und wie können wir mit den an der Tagesordnung stehenden Veränderungsprozessen durch Übernahmen, Firmenverkäufe oder Fusionen umgehen? Welche Rolle spielen dabei die Medien? Und nicht zuletzt - wie machen es eigentlich die anderen? Dadurch wird der Krisenkommunikationskongress einen wertvollen Beitrag zum Erfahrungsaustausch zwischen Politik und Wirtschaft, Theorie und Praxis sowie den Experten von heute und morgen leisten. Durch den engen Dialog mit dem studentischen Nachwuchs wird die Veranstaltung zudem Impulse für die Zukunft der Kommunikationsbranche geben können. Ich bin sehr zuversichtlich, dass der Kongress für alle Beteiligten zu einem bleibenden Erlebnis werden wird.

In diesem Sinne wünsche allen Teilnehmern und Referenten schon an dieser Stelle viele bereichernde Kontakte, anregende Diskussionen und zwei interessante Tage an der Technischen Universität Ilmenau.

Herzlichst

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